Small Caps sind Ihnen zu volatil?

Small Caps sind Ihnen zu volatil?

Ja, kurzfristig können Small Caps volatil sein. In Krisenzeiten haben Investoren Small Caps oft verkauft, aber nach Gewinnrezessionen haben sich kleinere Unternehnen oft schneller und stärker erholt als größere.

Auf lange Sicht sind Small Caps also nicht unbedingt volatiler als Large Caps.

Je länger Sie hinschauen,
desto besser werden sie.

Gute Performance trotz kurzfristiger Volatilität

Die Daten zeigen, dass Small Caps auf lange Sicht nicht unbedingt volatiler als Large Caps sind. Und das ist nicht alles: Oft sind sie auch weniger volatil als Emerging-Market-Aktien:

 

 

Volatilität: Was wirklich zählt

Jeder einzelne Small Cap kann durchaus volatil sein. Doch weil sich die einzelnen Unternehmen stark voneinander unterscheiden, sind sie untereinander eher weniger korreliert. Durch Diversifikation lassen sich die Einzelwertrisiken daher begrenzen. Das kann die Portfoliovolatilität senken und zu stetigeren Langfristerträgen führen.

Seit 2000 war die annualisierte Volatilität europäischer Small Caps etwa so hoch wie die von Large Caps:

Einzelwertrisiken können begrenzt werden

Geduld wird belohnt

Man sieht auch, dass die risikoadjustierten Langfristerträge von Small Caps in der Vergangenheit oft höher waren. Dies bestätigen die Zahlen der letzten 100 Jahre:

Durchschnittliche Jahresrendite

Durchschnittliche Jahresrendite

Seit 20011 waren die Gewinne von Small Caps – mit Ausnahme von zwei Jahren – in jedem Kalenderjahr höher als die von Large Caps.

Man sieht auch, dass die risikoadjustierten Langfristerträge von Small Caps in der Vergangenheit oft höher waren. Dies bestätigen die Zahlen der letzten 100 Jahre

Volatilität erzeugt Chancen

Aktives Management kann auch helfen, die Volatilität zu begrenzen – durch die Auswahl vielversprechender Small Caps mit Hilfe von:

  • Unternehmensanalysen
  • Marktkenntnis
  • einem genauen Verständnisses der Risiko- und Ertragsfaktoren

Sources

  1. Credit Suisse, März 2016